AKTUELLES AUS DEM GEMEINDERAT



Am 8. Mai 2017 fand die 55. Sitzung des Gemeinderates Hergatz im Pfarrsaal in Wohmbrechts statt. Es wurden hierbei folgende Beschlüsse gefasst und Informationen bekannt gegeben.
  • 12. Änderung des Flächennutzungsplanes und Bebauungsplan "Wohm-brechts-Nord"

Der Entwurf des Bebauungsplanes "Wohmbrechts Nord" basiert auf einer Studie des Planungsbüros Sieber, Lindau. Die Studie wurde nun als Basis von dem durch die Firma Gaschler Wohnungsbau GmbH beauftragten Planungsbüro OPLA aus Augsburg optimiert, sowie Umwelt-, Naturschutz- und Immissionsschutzuntersuchungen durchgeführt. Das Ergebnis wurde in der Sitzung unter Einbeziehung der     Stellungnahme des von der Gemeinde Hergatz beauftragten Planungsbüro Lars Consult, Memmingen erläutert. Der Anlass für die Aufstellung des Bebauungsplanes „Wohmbrechts Nord" ist der Bedarf des Ortsteils Wohmbrechts, Gemeinde Hergatz, an neuen Wohnbauflächen. Durch die Aufstellung des Bebauungsplanes wird die bauplanungsrechtliche Zulässigkeit für eine Wohnbebauung am nördlichen Ortsrand von Wohmbrechts geschaffen. Es wird insbesondere ein Bedarf an freistehenden Einzel- und Doppelhäusern, aber auch an Geschosswohnungsbau gesehen. Das Plangebiet eignet sich für ein Allgemeines Wohngebiet, da es im Westen und im Osten an bereits vorhandene Wohnbebauung anschließt. Um die Errichtung der Wohnbebauung zu ermöglichen, dabei die städtebauliche Ordnung zu gewährleisten und verkehrliche, grünordnerische und immissions-schutzrechtliche Belange zu berücksichtigen, ist die Aufstellung eines Bebauungsplanes gemäß §1 Abs. 3 BauGB erforderlich. Der Bebauungsplan „Wohmbrechts Nord" soll gemäß dem neuen § 13 b Baugesetzbuch (BauGB) aufgestellt werden. Die Einbeziehung von Außenbereichsflächen in das beschleunigte Verfahren ist mit Novellierung des BauGB möglich. Damit würden eine Ausgleichsfläche, sowie die Änderung des Flächennutzungsplanes entfallen.

Das Plangebiet liegt im Norden des Ortsteiles Wohmbrechts, Gemeinde Hergatz, und wird wie folgt begrenzt:

  • im Osten durch Wohnbebauung und landwirtschaftlich genutzte Flächen,
  • im Norden und Westen durch landwirtschaftlich genutzte Flächen,
  • Im Westen durch Wohnbebauung,
  • im Süden durch gemischte Bebauung


Mit dem Bebauungsplan „Wohmbrechts Nord" soll eine ortsverträgliche städtebauliche Entwicklung gewährleistet werden, die sich dem bestehenden Siedlungsbild anschließt. Zur Deckung des Bedarfes an Wohnraum werden bis zu 50 Wohneinheiten sowohl der ortsansässigen Bevölkerung als auch andere Interessenten bereitgestellt. Die Gehölze der im Bestand vorhandenen Streuobstwiese können größtenteils nicht erhalten werden, da der überwiegende Teil der Kronen aus Totholz besteht. Die Gehölze die erhalten werden können, werden teilweise in die als Spielplatz zu gestaltende Grünfläche integriert, teilweise können diese auch in den privaten Gärten erhalten werden. Nördlich des bestehenden Biergartens (im Bereich der Salzstraße, direkt südlich des Plangebietes) ist die Errichtung von Wohnbebauung ausgeschlossen, da hier immissionsschutzrechtliche Konflikte entstehen könnten. In diesem Bereich soll die Errichtung von Gewerbebauten in Form von Büros, Praxen oder Läden umgesetzt werden. Die Bebauung orientiert sich am Bestand im Ortsteil Wohmbrechts, der überwiegend durch zwei- bis dreigeschossige Gebäude mit unterschiedlichen Dachformen geprägt ist. Die Umsetzung des Bebauungsplanes soll in verschiedenen Bauabschnitten erfolgen. Neben der Errichtung der notwendigen Erschließung soll die Entwicklung voraussichtlich von Ost nach West erfolgen. Somit ist ein langsames Wachsen der Siedlung und der gesamten Ortschaft geplant. Das geplante Wohngebiet wird von Süden, ausgehend von der Salzstraße (B 12) erschlossen. Von Westen, ausgehend vom Schreckelberger Weg soll es auf Intention des Gemeinderates und vieler Anwohner und Bürger lediglich einen Notzufahrt geben, die beispielsweise im Winter für den Räumdienst geöffnet wird. Das Planungsbüro nahm die Anregungen aus der Sitzung auf und wird zusammen mit dem Bauausschuss und dem Beratungsbüro eine Vorlage für den Aufstellungsbeschluss in einer der nächsten Gemeineratssitzungen erarbeiten.

  • Fahne der Gemeinde Hergatz

Die Beratung und der Beschluss über die Gemeindefahne Hergatz wurden in der Gemeinderatssitzung am 06.03.2017 vertagt, da die Entwurfsvorschläge der Verwaltung keinen Anklang fanden. Nunmehr hat der früher in Maria-Thann wohnhafte und nunmehr als Musiker, Producer und Designer tätige Marc Spieler Entwürfe erarbeitet, die in der Sitzung vorgestellt wurden. Als Ergebnis wurde folgende Version beschlossen, wobei die Rauten in den Farben weiß und rot dargestellt sind:

 

  • Energiekonzept Hergatz

Zur Exkursionsfahrt in das Energiedorf Wildpoldsried am Samstag, 27.05.2017 hat sich ein Bürger angemeldet.

  • Bauvorhaben
Folgende Bauvorhaben wurden im Genehmigungsfreistellungsverfahren zur Kenntnis genommen:
  • Erweiterung eines Bürocontainers im Geltungsbereich des Bebauungsplane "Gewerbegebiet B12/B32 -Teil
  • Wohnhausneubau mit Doppelgarage im Geltungsbereich des Bebauungsplanes "Wohmbrechts-Südost".

 

 

 


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