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Das neue Busnetz im Landkreis Lindau ab 10.12.2023

Hier finden Sie eine Übersichtsgrafik der künftigen Buslinien im Landkreis.  (Es handelt sich um eine reduzierte und abstrahierte Darstellung. Nur die wichtigsten Linien sind enthalten.)

Hier geht es zur Pressemeldung mit allen Informationen.

Eine Auswahl der ab 10. Dezember gültigen Fahrpläne der einzelnen Linien im Landkreis Lindau, welche für unser Gemeindegebiet relevant sind finden Sie hier:

Linie 13 / Linie 15Linie 17Linie 151

Alle weiteren Informationen zum neuen Busnetz finden Sie unter Neues Buskonzept / Landkreis Lindau (landkreis-lindau.de)

 

 

Ticketpreise bleiben stabil

Keine Erhöhung der bodo-Tarife zum 1. Januar

Der Bodensee-Oberschwaben Verkehrsverbund (bodo) verzichtet auf eine Erhöhung der Ticketpreise zum Jahresbeginn. In den zurückliegenden Jahren waren stets am 1. Januar neue Tarife in Kraft getreten. Mit Blick auf eine Anpassung im vergangenen Sommer bleiben die Preise diesmal aber stabil.   
„Eine gute Nachricht für unsere Fahrgäste“, sagt bodo-Geschäftsführer Bernd Hasenfratz. „Glücklicherweise können wir auf eine Preiserhöhung zum Jahresbeginn 2024 verzichten. Dabei wäre das durchaus realistisch gewesen, denn die finanzielle Lage der Verkehrsunternehmen ist weiterhin sehr angespannt.“

Allerdings habe man die Preise bereits im vergangenen August erstmals unterjährig erhöht – um durchschnittlich 9,9 Prozent. Das sei aufgrund der enormen Kostenentwicklung außergewöhnlich, aber unumgänglich gewesen. „Mit 9,9 Prozent lagen wir noch deutlich unter der Kostenentwicklung“, gibt Bernd Hasenfratz zu bedenken. „Deshalb gehen wir davon aus, dass die nächste Tariferhöhung zum 1. August 2024 notwendig wird. Rechnerisch fehlen dem Nahverkehr in der Region über sechs Millionen Euro. Mittelfristig müssen wir durch Steigerung der Tarifeinnahmen wieder in den Bereich der Nulllinie kommen.“
Wenn von einer Preisanpassung für bodo-Fahrscheine die Rede ist, sind damit vorrangig Tickets im so genannten Gelegenheitsverkehr gemeint – also etwa die klassischen Einzelfahrscheine. Die Preise etwa des Deutschlandtickets oder der Ländertickets werden hingegen nicht von den Verkehrsverbünden festgelegt.

Obgleich die Preise vorerst stabil bleiben, hat der Verkehrsverbund zum 10. Dezember eine Neufassung der Allgemeinen Beförderungsbedingungen und Tarifbestimmungen in Kraft gesetzt. Die wichtigsten Neuerungen:

  • bodo-Gruppentageskarten sind jetzt bereits vor 8.30 Uhr gültig. Am Preis ändert sich dabei nichts. Viele Ausflügler hatten sich die Abschaffung der zeitlichen Einschränkung gewünscht und profitieren jetzt von flexibleren Fahrmöglichkeiten.
  • Für die Anmeldung von Gruppen zur Fahrt in den Zügen der Deutschen Bahn und von Go-Ahead Bayern gilt jetzt einheitlich: Gruppen ab 20 Personen müssen ihre Fahrt zehn Tage vorher anmelden. Bisher hatte es, abhängig vom Bahnverkehrsunternehmen, Unterschiede gegeben. Bei der Bodensee-Oberschwaben-Bahn besteht keine Anmeldepflicht für Gruppen.
  • Bei Kontrollen von Schülerausweisen werden jetzt auch digitale Schülerausweise anerkannt. Bisher waren ausschließlich Ausweise in Form von Papier oder Plastikkarten zulässig.
  • Der Tarifzonenplan des Verkehrsverbunds wurde in Folge des neuen Busnetzes im Landkreis Lindau und neuer Linien, die über österreichisches Gebiet führen, in Teilbereichen angepasst.
  • Die Zone „Ost“ des Bodensee-Tickets wurde auf den gesamten Landkreis Ravensburg ausgeweitet. Mit dem Bodensee-Ticket können Einzelpersonen oder Gruppen grenzüberschreitend in der Vierländerregion reisen.

„Die Preise bleiben stabil, und wir haben eine Reihe schöner Verbesserungen für unsere Kunden“, resümiert Geschäftsführer Bernd Hasenfratz. „Sorgen bereitet hingegen das Deutschlandticket. Denn dessen Finanzierung ist – Stand heute – nur bis zum 30. April gesichert. Wir, der Verbund und seine Gesellschafter, fordern von Bund und Ländern dringend eine langfristige Planungssicherheit.“

Die neuen Beförderungsbedingungen und Tarifbestimmungen sind in vollem Wortlaut auf www.bodo.de verfügbar.

 

 

 

 

 

 

 

Mehr Nahverkehr in der Grenzregion
Neue Linien zwischen Bodensee, Allgäu und Bregenzerwald

Dass ein attraktiver öffentlicher Nahverkehr nicht an Staats-, Landes-, Bezirks- oder Landkreisgrenzen enden muss, zeigen drei Buslinien, die ab dem kommenden Sonntag, 10. Dezember, neue Verbindungen zwischen Bregenzerwald, Allgäu und Bodensee bieten.  Am heutigen Donnerstag fiel der symbolische Startschuss.

Vertreter aus Politik und Nahverkehr waren am Grenzübergang Scheidegg-Weienried zusammengekommen, um die künftig noch besseren deutsch-österreichischen Busverbindungen zwischen Bodensee, Allgäu und Bregenzerwald zu würdigen. Mit dem Fahrplanwechsel am kommenden Sonntag, 10. Dezember, gehen drei neue grenzüberschreitende Linien in Betrieb:

  • Linie 21: Lindau (D) – Hörbranz (A) – Lindenberg (D) – Weiler (D)
  • Linie 821: Bregenz (A) – Langen (A) – Scheidegg/Weiler (D)
  • Linie 890: Egg (A) – Hittisau (A) – Riefensberg (A) – Oberstaufen (D)

Die Busse fahren an allen Tagen der Woche in verlässlichem Takt – überwiegend stündlich, ansonsten alle zwei Stunden. Möglich werden die neuen Linien unter dem Projekttitel „ÖPNV Grenzenlos“ insbesondere dank der Europäischen Union, die mit ihrem Förderprogramm „Interreg“ die Zusammenarbeit über Staatsgrenzen hinweg ankurbelt. Die Leitung von „ÖPNV Grenzenlos“ liegt bei der Regionalentwicklung Bregenzerwald (Regio), tatkräftig unterstützt durch die zahlreichen Partner, insbesondere den Scheidegger Bürgermeister Ulrich Pfanner. Auf deutscher Seite sind der Landkreis Lindau (Bodensee) und der bodo-Verkehrsverbund in Form der Linien 21 und 821 beteiligt, der Landkreis Oberallgäu und die mona-Mobilitätsgesellschaft mit der Linie 890.

„Die Linie 21 ist die bedeutendste im neuen Busnetz unseres Landkreises, denn sie verbindet die Städte Lindau und Lindenberg“, sagt der Lindauer Landrat Elmar Stegmann. „Dass sie aber zugleich ein Vorzeigebeispiel für grenzüberschreitenden Nahverkehr ist, freut uns ganz besonders. Und mit der Linie 821 bekommen Scheidegg und Weiler eine starke Direktverbindung in die Vorarlberger Nachbarschaft sowie direkt nach Bregenz. Beide Linien stärken also das gemeinsame Oberzentrum Lindau – Bregenz. Wir entwickeln in der Grenzregion derzeit ein gemeinsames Verständnis von einem starken, attraktiven Nahverkehr. Jetzt, mit den neuen Linien, kommen wir wieder einen Schritt weiter.“

Ebenso groß ist die Freude im Landkreis Oberallgäu: „Die Linie 890 von Oberstaufen in den Bregenzerwald verläuft ganz am Rande unseres Landkreises. Umso mehr freut es mich, dass wir das ÖPNV-Angebot in diesem Grenzraum mithilfe der Interreg-Förderung verdoppeln können“, sagt Landrätin Indra Baier-Müller. „Ich bin gespannt, wie das Angebot in den kommenden drei Projektjahren angenommen wird. Ausdrücklich bedanken möchte ich mich bei der Regionalentwicklung Bregenzerwald für die Koordination und dass der Einsatz von zwei Elektrobussen das Projekt zusätzlich aufwertet – dank weiterer Förderungen ohne Mehrkosten für die Partner.“

„Gutes wird besser, neue Möglichkeiten tun sich auf: Das ist das Ziel hinter jedem neuen Fahrplan“, sagt Guido Flatz, Bürgermeister von Doren und Obmann der Regio. „Dieser Fahrplanwechsel rückt die Grenze zwischen Deutschland und Österreich weiter in den Hintergrund, grenzüberschreitende Wege ohne Auto werden einfacher. Ein deutliches Plus an Angebot und Qualität für Einheimische und Gäste.“

Bernhard Kleber, Bürgermeister von Andelsbuch und Verkehrssprecher der Regio: „Die Landbuslinien 821 und 890 schaffen ab dem 10. Dezember wertvolle neue Verbindungen über die Bundesgrenze. Zusätzlich werden Bregenzerwälder Gemeinden besser erschlossen: Langenegg profitiert von sechs zusätzlichen Kursen Richtung Lingenau und vier zusätzlichen Kursen in Richtung Krumbach. Langen bei Bregenz ist mit der neuen Linie 821 und der bestehenden Linie 820 nun von Montag bis Sonntag im Halbstundentakt angebunden.“

Auf der gesamten Linie 21 Lindau – Hörbranz – Lindenberg – Weiler gelten bodo-Fahrscheine, einschließlich des Deutschlandtickets. Die Angebote des Vorarlberger Verkehrsverbunds (VVV) werden im österreichischen Abschnitt anerkannt. Hingegen gelten auf den Gesamtstrecken der Linien 821 Bregenz – Langen – Scheidegg – Weiler und 890 Egg – Hittisau – Riefensberg – Oberstaufen die VVV-Tarife, und auf den deutschen Abschnitten werden die Tarife des bodo-Verkehrsverbunds im Landkreis Lindau beziehungsweise der mona-Mobilitätsgesellschaft im Landkreis Oberallgäu anerkannt. Auf der Linie 21 fahren deutsche Busse. Auf den Linien 821 und 890 werden sowohl österreichische als auch deutsche Fahrzeuge eingesetzt.

Zunächst ist die EU-Förderung der drei Linien auf unterschiedliche Zeiträume zwischen zwei und drei Jahren begrenzt. Kalkuliert sind währenddessen Betriebskosten von insgesamt rund fünf Millionen Euro sowie Einnahmen aus dem Ticketverkauf von etwa einer Million Euro. Die Lücke von voraussichtlich vier Millionen Euro tragen auf der österreichischen Seite Bund, Land, die Regio und Interreg – auf der deutschen Seite die beiden Landkreise, Interreg und die Gemeinden. Für die Linie 821 sind dies die Märkte Scheidegg und Weiler-Simmerberg, für die Linie 890 der Markt Oberstaufen.

Die Fahrzeiten der Busse sind in den elektronischen Auskunftssystemen enthalten, beispielsweise auf www.bodo.de auf www.mona-allgaeu.de sowie auf www.vmobil.at.

Pressekontakt Bodensee-Oberschwaben Verkehrsverbund (bodo)
Felix Löffelholz (montags bis donnerstags) Tel.: +49 751 361 41 33

nne Hackert (freitags) Tel. +49 751 361 41 34


E-Mail: presse@remove-this.bodo.de

Pressekontakt Landratsamt Lindau (Bodensee)

Pressestelle Tel.: +49 8382 270 103 E-Mail: presse@remove-this.landkreis-lindau.de

 

Bekanntmachung BPlan Mauthaus

hier finden Sie die Bekanntmachung zum Bebauungsplan „Mauthaus - Änderung

Plan Bebauungsplan Mauthaus Änderung

Satzung Bebauungsplan Mauthaus Änderung

Artenschutzrechtlicher Kurzbericht

2. Änderung des Bebauungsplanes "Maria-Thann Süd" Bekanntmachung des Satzungsbeschlusses

 

Einführung der Mitfahr Plattform pendla

 

Für alle, die auf ihrem Arbeitsweg Treibhausgase einsparen wollen, aber keine Möglichkeit haben, das Fahrrad oder den ÖPNV zu nutzen, gibt es in Hergatz jetzt ein neues Angebot: über die Mitfahrzentrale PENDLA lassen sich kostenlos Fahrgemeinschaften bilden, die eine vergleichbare Strecke von und zur Arbeitsstelle mit dem Auto zurücklegen. Die Online-Plattform ist einfach und intuitiv aufgebaut und steht allen offen, die in Hergatz wohnen oder zur Arbeit gehen. Damit gibt es einen weiteren Baustein für die nachhaltige Verkehrswende!

Hier geht es zur Anmeldung: hergatz.pendla.com

 

Volksbank Lindenberg

Geschäftsstelle Wohmbrechts 

Bitte beachten Sie die Öffnungszeiten der Geschäftsstelle Wohmbrechts:
Dienstag          14.00 – 16.30 Uhr
Donnerstag     08.30 – 12.00 Uhr 
Tel. 08381 806-0

 

Ankündigung der Gewässerbegehungen 

das Wasserwirtschaftsamt (WWA) Kempten beginnt mit der Umsetzung des bayernweiten Projektes „Gewässerrandstreifen-Kulisse“ im Landkreis Lindau. Hierfür werden die kleineren Gewässer 3. Ordnung durch Mitarbeiter des WWA Kempten ab November 2023 begangen. Eine genaue Orts- und Zeitangabe ist vorab leider nicht möglich. Es ist geplant, den Landkreis bis Frühjahr 2024 zu erfassen.

Weitere Informationen finden Sie hier

 

 

 

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